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© Roland Gröber 2012

Vorkommen von Schalensteinen

“Schalensteine sind im ganzen Alpenbogen bekannt, wobei das Vorkommen in der Schweiz und in Südtirol besonders häufig ist. "Schalensteine nennt man Felsen und Steine, die künstliche Vertiefungen zeigen in Form meist kreisrunder, seltener ovaler Schalen. Durch die Exaktheit ihrer Ausführung sind diese Vertiefungen leicht von natürlicher Gesteinserosion zu unter- scheiden. Nur bei sehr starker Verwitterung der ganzen Felsoberfläche können Zweifel entstehen. Durchmesser und Tiefe der Schalen sind sehr verschieden. Die kleinsten Grübchen haben einen Durchmesser von wenigen Zentimetern und sind nur 1-2 mm tief, so dass sie nur  bei schräg einfallenden Sonnenstrahlen sichtbar werden. Die größten mit einem Durchmesser von 33 cm bei einer Tiefe von 17 cm stellen das andere Extrem dar. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es eine Unzahl von Grübchen, Schälchen und Schalen verschie- denster Größe und Tiefe. ....  Manche Felsen zeigen nur eine beschränkte  Anzahl von Schalen ohne jede andere Eintragung. Andere Felsen sind übersät mit Grübchen und Schälchen, die mitunter mit Rillen verbunden sind." (nach Dr. Franz Haller: Welt der Felsbilder, S. 17) Über den Zweck und die Entstehung der Schalensteine gibt es zahlreiche, z.T. sehr differierende Ansichten. Die Spanne reicht von natürlicher Entstehung über Spielereien gelangweilter Hirten bis zur kultischen Verwendung der Schalen für Lichter, zur Erzeugung von Gesteinsmehl, als Eckpunkte  für astronomische Visierlinien oder als Sternkarten. Wahrscheinlich haben die Schalen und ihre verschiedenen Ausführungen mehrere Bedeutungen, im Sinne einer "Symbol- schrift" für unterschiedliche Arten von "Mitteilungen" oder Kulte.
Bedeutung Die Bedeutung der Schalenstei- ne ist umstritten. Die Interpreta- tionen reichen von natürlichem Entstehen über Spielereien von Hirten bis zu kultischen Ur- sprüngen.   Die Schalen sind oft auf ebenen und geneigten Felsen eingerie- ben oder gebohrt. Schalen und Linien Neben den Schalen in unter- schiedlicher Form gibt es auch Linien und Zeichnungen, z.T in direkter Verbindung mit den Schalen.
Roland Gröber Übersicht Schalensteine Pfitscher Sattel Elvas bei Brixen Feldthurns - Tschötscher Heide Literatur zu den Schalensteinen
Letzte Aktualisierung: 11.09.2016
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